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Aus der Vereinsgeschichte ...

Bei einem Rückblick in die Vereinsgeschichte der Turn- und Sportgemeinde Kriftel muß man etwas weiter in die Geschichte vor dem Gründungsjahr 1884 zurückgreifen.

Die Grundlage des Turngedankens wurde bereits im Jahre 1811 von Friedrich Ludwig Jahn in der Hasenheide gelegt. Diesem Urvater des Turnertums ging es neben der Volksbewegung und dem Sport im Allgemeinen auch um das Volkstum und er setzte sich in vielen Manifesten für die Einheit des damals zerrissenen Deutschland ein. Bis zur Nationalversammlung 1848 in der Frankfurter Paulskirche, an der Jahn als Vertreter teilnahm, war ein dornenreicher Weg. Viele Rückschläge musste die Turnbewegung einstecken. Doch waren die Mühen und Sorgen nicht umsonst. Jahn hatte letztendlich recht behalten. Die Geschichte hat es bestätigt, ohne 1848 wäre die Weimarer Verfassung von 1919 unmöglich gewesen. Man kann dies die Geburtsstunde der Demokratie in Deutschland nennen. Einen wesentlichen Anteil daran hatten die damaligen Turnväter, nur wurde das erst in den späteren Jahren richtig erkannt und bewertet.

Von dieser Begeisterung getragen, wurde im Jahre 1880 das Deutsche Turnfest in Frankfurt am Main mit über zehntausend Teilnehmern durchgeführt. Was lag näher, als eine Vereinsgründung im nahen Kriftel. Am 29. Juni 1884 fanden sich hier einige Männer zusammen und gründeten einen Turnverein. Bereits bei der Generalversammlung des darauffolgenden Jahres wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen, eine Namensänderung vorzunehmen und in Turngemeinde von 1884 umzuwandeln. Die Turngemeinden bekannten sich zu dieser Zeit zum Jahn'schen Turngedanken und Volkstum.


Im Gründungsjahr hatte der Verein 20 Turner und 5 Jugendturner. Die Turngemeinde trat 1885 dem Main-Taunus-Bund bei. In Hausen wurde das 1. Bundesturnfest besucht und im Jahre 1886 gründeten in Marxheim mehrere Turngemeinden den Untertaunus-Bund. Bereits 1887 wurde das 2. Bundesturnfest des Untertaunus-Bundes der Turngemeinde Kriftel übertragen.
Durch die Gründung einer Gesangsriege im Jahre 1898 wurde im Verein auch die Geselligkeit mehr und mehr gefördert und gepflegt und die ll.Turngemeinde erlebte für die damaligen Verhältnisse einen enormen Aufschwung.

Probleme hatten die damaligen Turner vor allen Dingen mit den Übungsmöglichkeiten. Für heutige Verhältnisse unverständlich mussten sich die Mitglieder überwiegend im Freien bewegen und waren auch hier nicht überall willkommen. Deshalb war es für die Turngemeinde ein Glücksfall, als ihr die Gemeinde unentgeltlich an der Bleiche einen Turnplatz zur Verfügung stellte, den die Mitglieder in Eigenhilfe ausbauten.

Verbunden mit einem Gauturnfest feierte die Turngemeinde Kriftel im Jahre 1909 ihr 25jähriges Vereinsjubiläum. In den darauffolgenden Jahren konnten die Mitglieder des Vereines große Erfolge in vielseitiger Hinsicht erringen. Neben den turnerischen und spielerischen Leistungen im überregionalen Bereich war es auch die Gesangsriege, die den Namen der Turngemeinde Kriftel bekannt machte. Besonders aber der Mitgliederzuwachs bei der Jugend ließ eine erfolgreiche Vereinsarbeit voraussehen. Diese Jugend konnte noch begeistert werden für den damals nicht so selbstverständlichen Sport. Die Obrigkeit betrachtete die Turnvereine immer mit gemischten Gefühlen, da hier bereits demokratisches Gedankengut wach wurde und im Kaiserreich dafür kein Verständnis aufgebracht wurde. Mitten in diese Aufwärtsentwicklung der Turngemeinde Kriftel brach der erste Weltkrieg aus und die gute Aufbauarbeit wurde jäh unterbrochen. Viele Mitglieder wurden zu den Waffen gerufen und das Vereinsleben kam fast ganz zum Erliegen. Von den vielen aktiv im Krieg weilenden Mitgliedern sind 16 gefallen oder vermisst und kehrten deshalb nicht mehr in die Heimat zurück.


Nach dem Krieg galt es vor allen Dingen für die Verantwortlichen des Vereines, alle Kräfte für den Wiederaufbau der Turngemeinde Kriftel zu mobilisieren. Diese Bestrebungen wurden leider durch die damalige Besatzungsmacht sehr eingeschränkt, da auch diese die Turngemeinden als Träger des Deutschtums betrachteten. Eine Entfaltung war nur mit großen Einschränkungen möglich, doch ließen sich die Turner zu der damaligen Zeit nicht entmutigen. Die Schwierigkeiten konnten überwunden werden und eine neue Zeitepoche des Vereines begann.
Im Jahre 1920 gründete Adam Bardenheier eine Schülerabteilung, die regen Zuspruch fand. Hier wurde die erste methodische Nachwuchsarbeit für die Turner geleistet und auch der Weg zur Breitenarbeit fand hier seinen Ursprung.

1923 erfolgte die Gründung der Handball-Abteilung. Den Werdegang dieser Sportart in unserem Verein finden Sie in einem besonderen Bericht dieser Festschrift.

Anlässlich des 40jährigen Bestehens der Turngemeinde wurde im Jahre 1924 dem Verein das Gauturnfest zugesprochen. Leider versagte die französische Besatzungsmacht die Durchführung des Festes, so dass nur ein schlichtes Jubiläumsfest im Vereinslokal »Zur Eisenbahn« gefeiert werden konnte.

Im Oktober 1924 pachtete unser Verein ein drei Morgen großes Gelände am Hofheimer Weg. Hier wurde unter großen Mühen und Opfern in Selbsthilfe ein Sportplatz gebaut. Praktisch aus dem Nichts wurde hier eine vorbildliche Sportstätte geschaffen und stellt den Vorläufer unseres heutigen Sportgeländes dar, das die Gemeinde vor Jahren zur heutigen Größe ausbaute.

Dieser neue Sportplatz bot vor allen Dingen der Handball-Abteilung verbesserte Übungs- und Spielbedingungen und gerade diese Abteilung, aber auch im Jugendbereich der Turnabteilung, wurde ein kontinuierlicher Mitglieder-Zuwachs verzeichnet.

Der Besuch des Feldbergfestes war neben den anderen Aktivitäten im Verein jedes Jahr eine willkommene Abwechslung. Neben der sportlichen Betätigung auf dem höchsten Gipfel unseres nahen »Hausberges« in mehreren Disziplinen war es in den ersten Jahren nach dem Weltkrieg selbstverständlich, dass die Teilnehmer und ihre Angehörigen diesen Tag mit einer Wanderung von mehreren Stunden von Kriftel zum Feldberg und zurück verbanden. Da war es im Jahre 1928 schon ein großer Fortschritt, dass die Vereinsmitglieder mit einem Bus auf den Feldberg fahren konnten (siehe Bilder).


Ebenfalls Tradition waren einige Wanderungen jedes Jahr in die nähere Umgebung. Hieran beteiligten sich die Mitglieder mit der ganzen Familie. Diese Wanderungen trugen wesentlich zur Festigung der Kameradschaft bei und man verstand sich damals im Verein als eine große Familie.
1926 erfolgte die Gründung einer Turnerinnen-Abteilung und im Jahre 1928 gründete unser heutiges Ehrenmitglied Fritz Vogt die SchülerinnenAbteilung.

In diesen Jahren besuchten unsere Turnerinnen und Turner sehr erfolgreich viele Turnfeste in nah und fern. Im Gaubereich waren wir der Verein, der viele Sieger stellte, ob bei den Aktiven oder der Jugend.

Im Jahre 1930 wurde ein Spielmannszug aufgebaut, der schon nach wenigen Monaten bei den ersten Auftritten seine Leistungsstärke demonstrierte. Er war viele Jahre fester Bestandteil im Vereinsgeschehen und begleitete die aktiven Mitglieder zu vielen Veranstaltungen. Bei den Wettkämpfen oder den damals mit einem Fest verbundenen traditionellen Umzügen, die einfach zu Gau- oder Vereinsfesten gehörten, spielte er auf und machte dadurch die Zuschauer auf die Turngemeinde Kriftel aufmerksam.

Einen großen Erfolg verbuchte die Turngemeinde Kriftel im Jahre 1933 beim Landesturnfest in Saarbrücken. Lenchen Nink (Urban) errang überlegen den 1. Sieg und die sie begleitende Delegation stellte sich stolz dem Fotografen.

In Stuttgart fand 1933 das große Deutsche Turnfest statt und es sollte die letzte freiheitliche Betätigung für viele Jahre sein. Durch die Machtübernahme der NSDAP folgten große Umwälzungen im gesamten Turn- und Sportleben. Die Turn- und Sportverbände wurden aufgelöst und es erfolgte die Gründung des Reichsbundes für Leibesübungen.

Im Jahre 1934 feierte die Turn- und Sportgemeinde Kriftel ihr 50jähriges Vereinsjubiläum. An den turnerischen Wettkämpfen anlässlich dieses Jubiläums beteiligten sich 28 Vereine. Unter der Leitung von Fritz Vogt konnte unsere Turnerinnen-Riege mit 32 Teilnehmern am Kreuzbarren den 1. Preis im Vereinsturnen erringen. Der Höhepunkt dieses Festes war die Mitwirkung der bekannten Ernst-WinterRiege der Turngemeinde von 1861 aus Frankfurt am Main.
So schön das Fest noch lange danach in Erinnerung blieb, war doch ein Vereinsleben im ursprünglichen Sinne bald nicht mehr möglich. Die politischen Verhältnisse beeinflussten die Vereinsarbeit. Der Parteidienst stand im Vordergrund, erst dann waren sportliche Betätigungen möglich. Aber auch hier waren die Einflüsse unübersehbar.


Im Jahre 1938 forderte die Partei den Zusammenschluss unseres Vereines mit dem Sportverein 07. Die Führung dieses zwangsweise zusammengeschlossenen Vereines für Leibesübungen 1884 Kriftel übernahm der Bürgermeister. Aber es sollte noch viel schlimmer kommen. Der Zweite Weltkrieg brach aus und mit ihm erneut Not und Elend für unsere Heimat und die ganze Welt. Ein Vereinsleben fand nicht mehr statt. Fast sechs Jahre ruhte jegliche Vereinsarbeit, auch die kleinste sportliche Betätigung wurde nur noch beim Jungvolk oder der Hitlerjugend erlaubt.

Dieser unselige Krieg schlug auch in die Reihen der Mitglieder unseres Vereines viele Lücken, denn durch Tod und Gefangenschaft kamen viele Mitglieder nicht mehr in die Heimat zurück.

Nach der Beendigung dieses Krieges war eine Betätigung des Sportes wie in den Jahren vor 1933 auch wieder eingeschränkt. Die amerikanische Besatzungsmacht verbot das Turnen.

Trotzdem erfolgte im September 1945 im Gasthaus »Zum grünen Wald« die Gründung der »Sportgemeinschaft Kriftel« mit den Sparten Fußball, Handball und Turnen. Obwohl das Turnen wie angeführt verboten war, wurde durch Fritz Vogt eine Abteilung gegründet. Als Spielwart für Fußball fungierte Sportfreund Eduard Hahn und für Handball Philipp Albrecht. Zum 1. Vorsitzenden wurde unser langjähriges Ehrenmitglied Andreas Hauck gewählt. Die Aufgabe, Sportler und Turner zu einer gemeinsamen Vereinsarbeit zu überzeugen, wie es dann die amerikanische Besatzungsmacht verlangte, war nicht einfach. Doch dieses Miteinander war der einzige Weg zur Überwindung der damaligen Schwierigkeiten.

Im Jahre 1949 hatten die Fußballfreunde den Wunsch, wieder selbständig zu sein. Diesem Wunsch wurde in einer Mitgliederversammlung entsprochen und somit der Sportverein 07 und die Turn- und Sportgemeinde von 1884 neu gegründet.

Mit der Neugründung der Turn- und Sportgemeinde von 1884 im Jahre 1950 übernahm der unvergessene Johann Hümmler (genannt Petter) die Vereinsführung. Ihm war es in erster Linie zu verdanken, dass der Verein vor allen Dingen im turnerischen Bereich eine Entwicklung nahm, die für die Zukunft neue Maßstäbe setzte.

Zwischenzeitlich wurde auch eine TischtennisAbteilung gegründet, deren Werdegang ebenfalls gesondert in dieser Festschrift behandelt wird.


Die Mitgliederentwicklung brachte der damaligen Vereinsführung neue große Probleme. Wer kannte damals schon eine Turnhalle. Die Wirtshaussäle waren oftmals für sportliche Betätigung nicht frei und so war es vornehmlich die Raumnot, die Verein und aktive Mitglieder bedrückte. Was nutzte der gute Wille der Funktionäre und Aktiven, wenn keine kontinuierliche Übungsarbeit für die Saalsportler möglich war. An eine gedeihliche Jugendarbeit konnte man überhaupt nicht denken. Auch der Saal des Gasthauses »Zum Engel«, der uns neben den anderen Sälen in den Vorjahren zur Verfügung stand, reichte auf die Dauer nicht mehr aus. Alle damaligen Bemühungen, die Gemeinde hier in die Verantwortung zu nehmen, mussten daran scheitern, dass andere Aufgaben in der Prioritätenliste voran standen. Für die Turner und Tischtennisspieler allerdings kein Trost und deshalb reifte der Gedanke des Baues einer vereinseigenen Turnhalle.

Dieser Gedanke wurde in einer Generalversammlung den Mitgliedern vorgetragen. Manche Bedenken mussten hier ausgeräumt werden, denn Kapital war keines vorhanden und auch die Zusagen für Mittel der öffentlichen Hand waren dürftig. So gehörte eine große Portion Mut zu der Entscheidung, unter diesen Voraussetzungen eine vereinseigene Turnhalle zu bauen.

Von der Gemeinde wurde dem Verein ein Grundstück auf Erbpacht überlassen. Die Vorbereitungen und der Bau der Turnhalle sind ein Stück Vereinsgeschichte. Alle Schwierigkeiten, die sich in den Weg stellten, und es waren derer nicht wenige, wurden durch den unerschütterlichen Optimismus und den Glauben an eine glückliche Vollendung, durch Petter ausgeräumt. Er ließ nie locker in seinen Bemühungen und es bildete sich bald ein Stamm von Mitgliedern, der in Selbsthilfe den ersten Bauabschnitt, die Bühne erstellte. Welche Mühen hier aufgebracht wurden, welche Sorgen die Verantwortlichen tragen mußten, welche Widerstände überwunden werden mussten, dies ist mit heutigen Maßstäben nicht mehr zu messen. Nur die Mitglieder, die das alles miterlebten, aber auch deren Familienangehörige, sind in der Lage, darüber zu berichten. Es bildete gleichzeitig die erste Grundlage für die heutige gesunde Situation des Vereins und sie war überwiegend den damaligen aktiv beim Turnhallenbau mitwirkenden Mitgliedern und Freunden zu verdanken.

Aber auch die Jugend war zum Arbeitseinsatz gefordert. Da gab es an den Samstagen bei der ungewohnten Arbeit manche Blasen an den Händen. Die Freude, in der Gemeinschaft seiner Turn- und Sportfreunde etwas für den Verein geleistet zu haben, überwog aber alle Unannehmlichkeiten. Aber auch Stolz war den vielen Mitgliedern anzumerken, hatten sie doch dazu beigetragen, dass die Turnhalle wuchs und eine wesentliche Erleichterung für die ganze Vereinsarbeit brachte.

Die Bühne war zwar ein Notbehelf, aber gegen die vorherigen Möglichkeiten der sportlichen und geselligen Betätigung ein großer Fortschritt. Die Räume bildeten den Mittelpunkt alles Vereinsgeschehens, vornehmlich auch in geselliger Hinsicht. Mit der Bewirtschaftung durch die Mitglieder im Wirtschaftsausschuss war die Grundlage der weiteren Bauabschnitte in den darauffolgenden Jahren gegeben.

Unvergessen sind die ersten Veranstaltungen im Bühnenraum und allen Nebenräumen anlässlich der Kirchweih und Fastnacht. Mit teilweise recht primitiven Verhältnissen mussten wir damals fertig werden. Aber es war die Grundlage für eine weitere Entwicklung des Vereinslebens, die seinesgleichen weit und breit zu suchen ist.


Nach der Bezahlung der Schulden des Bühnenbaues wurde der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen. Leider konnte Johann Hümmler diese Entwicklung nicht mehr beeinflussen, wie er sich das vorher vorstellte. Er musste wegen einer schweren Krankheit seine Funktionen im Verein zur Verfügung stellen. Aber mit den Vorbereitungen und dem Beginn des Baues der vereinseigenen Turnhalle, der Überwindung so vieler Anfangsschwierigkeiten, die damit verbunden waren, ist sein Name in die Vereinsgeschichte eingegangen. Wohl kaum hätten die Mitglieder einem Baubeginn zugestimmt, wären sie nicht durch die Überzeugungskraft von »Petter« von der Notwendigkeit des Baues der vereinseigenen Turnhalle umgestimmt worden.

Mit dem Bau des Hallenabschnittes waren die größten Raumsorgen überwunden. Die Turn- und Tischtennisabteilung konnte nun regelmäßig Übungsstunden abhalten und das zeigte sich auch in einer wesentlichen Leistungsverbesserung.

Neue Probleme wurden im Verein aufgezeigt. Die Turnhalle war über ein Jahrzehnt geselliger Mittelpunkt der Gemeinde Kriftel. Anfänglich hatte man bei der Mithilfe im Wirtschaftsausschuss noch Spaß an dieser neuen Betätigung. Mit der Zeit wurde sie zur Pflicht mit vielen Unannehmlichkeiten für die betroffenen Mitglieder. Waren es doch auch viele, die im sportlichen und Vorstandsbereich Funktionen inne hatten und diese Doppelbelastung war keine reine Freude. Die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben war nur der Opferbereitschaft vieler Mitglieder zu verdanken. Meist über 20 Großveranstaltungen fanden jährlich in unserer vereinseigenen Turnhalle statt und hier waren an manchen Abenden - z. B. bei den Maskenbällen - fast 50 Mitglieder und deren Angehörige im freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz.

Aber auch viele gemütliche Stunden verbrachten wir im Kreise der Mitglieder und Freunde. Dazu gehörte der Stammtisch am Sonntagmorgen und in den letzten Jahren der Rentner-Stammtisch, von Karl Heil fürsorglich betreut.

Hier am Stammtisch neben Fritz Vogt der unvergessene Werner Saame, über viele Jahre Zeugwart, der gute Geist und Mädchen für alles des Vereines. Ihm war nie etwas zu viel, wenn es um die Belange der Halle ging und durch seine handwerklichen Fähigkeiten ausgestattet, fast unersetzlich. Er wurde durch eine tragischen Betriebsunfall viel zu früh aus unserer Mitte gerissen.

Dieses Jahrzehnt Vereinsgeschichte legte den Grundstein für unsere heutige gute Finanzsituation. Der langjährigen Ausdauer der Mitglieder im Wirtschaftsausschuss ist es letztlich zu verdanken, dass wir im Gegensatz zu anderen vergleichbaren Vereinen keine Geldprobleme kennen.


Auch hier ist ein Name in die Vereinsgeschichte eingegangen, der bei der Abhandlung einer Vereins-Chronik nicht fehlen darf. Karl Heil war viele Jahre Dreh- und Mittelpunkt der vereinseigenen Turnhalle und seiner Ausdauer und Beharrlichkeit, auch bei Kleinigkeiten, ist es zu verdanken, dass überwiegend alles reibungslos ablaufen konnte. Der Schreiber dieser Zeilen erinnert sich gerne an diese gemeinsame Arbeit, wenn sie oft auch die Kräfte zu überfordern schien, zurück. Die damaligen Belastungen waren nur zu tragen, weil es Mitglieder wie Karl Heil gab, die Vorbild waren und immer wieder zur Weiterhilfe anspornten.

Aber auch die Fertigstellung der vereinseigenen Turnhalle konnte nicht alle Sorgen im sportlichen Bereich ausräumen. Der Hallenhandball wurde immer beliebter und verdrängte das Feldhandballspiel. Damit waren wieder neue Schwierigkeiten aufgezeigt, die die Vereinsführung belastete. Hier stand der Vorstand und damit die gesamte Mitgliedschaft vor der Frage, entweder die vereinseigene Turnhalle zu erweitern oder die Hallenfrage in die Verantwortung der Gemeinde zu geben. Eine Hallenerweiterung musste nach reiflicher Überlegung aufgegeben werden, da die vorhandenen Möglichkeiten bezüglich der räumlichen Ausdehnung keine sinnvollen Maße zuließ, die den Wünschen der Handballer entsprochen hätten. So wurde dann in vielen Besprechungen mit Verantwortlichen der Gemeindekörperschaften, an der Spitze der damalige Bürgermeister Josef Wittwer, die Grundlage zum Bau der heutigen Schwarzbachhallen geschaffen. Soviel zum Hallenproblem.

Zeitlich mit dem Bau des ersten Abschnittes der vereinseigenen Turnhalle, der Bühne, fiel das 75jährige Vereinsjubiläum unseres Vereines im Jahre 1959. Dieses große Fest wird noch rnanchem Mitglied und Einwohner von Kriftel in guter Erinnerung sein.

Die Jubiläumsveranstaltungen, verbunden mit landesoffenen Turnwettkämpfen, zeigten die Leistungsstärke des Vereines. Unvergessen bleibt die damalige Leistungsriege unserer Mädchen, die über Hessen hinaus bekannt und beliebt war.

»Petters« ganzer Stolz war diese Mädchen-Riege, die er von den ersten Anfängen an betreute und persönlich zu der damaligen Leistung heranführte. Aber auch die Mädchen waren, und sind es noch, stolz auf ihre Erfolge, die sie bei vielen großen Wettkämpfen und sonstigen Veranstaltungen für unseren Verein erzielten.


Nach der schweren Erkrankung von Johann Hümmler ist leider diese Turnerinnenriege des Vereines nach und nach kleiner geworden und später in der Breitenarbeit untergegangen. Überhaupt machte sich zu dieser Zeit ein Wandel im Leistungsturnen bemerkbar. Durch zwischenzeitlich andere Unterhaltungsmöglichkeiten für die Jugend abgelenkt, stand das Leistungsdenken nicht mehr im Vordergrund, musste man sich doch gerade beim Turnen ab einer bestimmten Leistungsstufe ganz schön quälen.

Der Verein war und ist bei der Beurteilung dieser Frage immer wieder gefordert zu einer weittragenden Entscheidung. Leistungssport gerade im Turnbereich ist fast nur noch einigen wenigen Leistungszentren vorbehalten. Doch wollen wir neben der guten und auch notwendigen Breitenarbeit auch bei dieser Sportart die jungen Sportler an eine gewisse Leistungsstufe heranführen, wie es bei den Mannschaftssportarten üblich ist und seit vielen Jahren praktiziert wird.

In den folgenden schweren Jahren mit der Doppelbelastung im Vorstand, den Abteilungen und im Wirtschaftsausschuss war der Leistungsstand in den einzelnen Abteilungen sehr unterschiedlich. Die Belastungen vieler Mitglieder schlugen sich leider negativ auf den sportlichen Bereich nieder. In den Sitzungen des Vorstandes ging es fast ausschließlich um Fragen der Bewirtung der Turnhalle und die sportlichen Belange traten in den Hintergrund. Das war auf Dauer kein Zustand für einen aufstrebenden Verein. Aber wir waren damals die einzigen Anbieter einer Halle für alle gesellschaftlichen Veranstaltungen. Bei der Bereitschaft und Ausdauer der Krifteler Vereine und Bürger, Feste zu feiern, kamen jährlich wie bereits angeführt viele Veranstaltungen zusammen, für deren Abwicklung im gastwirtschaftlichen Bereich wir das Personal stellen mussten. Wir waren deshalb nach über 13 Jahren Doppelbelastung zu der Auffassung gelangt, dass hier eine Änderung eintreten muss. Diese bot sich mit dem Neubau der beiden Schwarzbachhallen mit der dazugehörenden Gaststätte an.

In der Zwischenzeit hatte sich auch eine neue Abteilung in unserem Verein etabliert. Einige Lehrer aus den hiesigen Schulen wollten neben dem Schulsport auch wettkampfmäßig Volleyball spielen und suchten Anschluss an einen Verein. Aus diesen Anfängen ist heute eine sehr aktive Gruppe von jungen Sportlern geworden, die aus unserem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken ist. Nähere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Chronik dieser Abteilung.

Zwischenzeitlich musste auch Philipp Albrecht, der die Vereinsführung von Johann Hümmler übernahm, wegen einer schweren Erkrankung zurücktreten. Ein Mann der ersten Stunde nach dem letzten Krieg, der mit seiner Ehefrau Else viele Jahre das Vereinsgeschehen mitprägte, trat von der öffentlichen Bühne ab. Er war jahrelang, und das über den Verein hinaus, eine wichtige Stütze des Handballsportes. Seine Ehefrau Else, unser heutiges Ehrenmitglied, stand der Gymnastikgruppe der Frauen über viele Jahre vor. Heute ist bereits, nach den Söhnen, auch der Enkel aktiv in der Handballabteilung und somit die dritte Generation dieser aktiven Familie im Verein sportlich tätig.
Nach der schweren Erkrankung von Philipp Albrecht wurde der langjährige Geschäftsführer des Vereines, Herbert Müller 1970 zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Die Bemühungen der Vereinsführung waren zu dieser Zeit fast ausschließlich den vorbereitenden Planungen beim Bau der Schwarzbachhallen gewidmet. Es war unser Bestreben, den Gemeindekörperschaften aus den Erkenntnissen der jahrelangen Praxis Entscheidungshilfen zu geben. Gleichzeitig galt es, den Besitzstand des Vereines bei der Einbeziehung der vereinseigenen Turnhalle in den Gesamtkomplex der Schwarzbachhallen zu wahren. Ein für beide Seiten, die Gemeindekörperschaften und die Turn- und Sportgemeinde, ausgehandelter Vertrag regelte die Einbringung des größten Teiles des Vereinsvermögens als eine Art Schenkung. Mit diesem Vertrag wurden die jahrelangen Bemühungen des Vereines und seiner Mitglieder um die Öffentlichkeitsarbeit honoriert und fanden ihren Niederschlag in für die damaligen Verhältnisse (Größe des Vereins) zufriedenstellende Bedingungen im Bereich der Belegungspläne. Hier möchten wir auch an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen, dass es sich bei dieser Vertragsregelung und die damit zusammenhängenden Bedingungen um ein Novum gehandelt hatte. Immerhin brachten wir in diese »Ehe« fast eine halbe Million DM ein und können deshalb heute, leider wird das immer wieder vergessen, an damals zugestandene Rechte erinnern.


Die Einweihung der Schwarzbachhallen im Oktober 1973 war gleichzeitig ein wichtiger Wendepunkt in der Vereinsgeschichte. Die jahrelange langsame Erhöhung der Mitgliederzahlen wich einer wahren Mitgliederexplosion (siehe Mitgliederbewegung). In allen Abteilungen wurden Neuzugänge verzeichnet, denn die verbesserten Übungs- und Spielbedingungen wurden auch über unsere Gemeinde hinaus bekannt. Trotz dieser Verbesserungen der Übungsmöglichkeiten standen wir nach einiger Zeit praktisch wieder vor den gleichen Problemen, denn die Neuzugänge waren ausschließlich aktive Mitglieder, die einer regelmäßigen Ausübung ihres gewählten Sportes nachgehen wollten. Gerade bei den Mannschaftssportarten, bei denen eine zufriedenstellende Trainingsarbeit nur mit einem kleinen Kreis von Aktiven möglich ist, wurde schließlich sogar vorübergehend ein Aufnahmestopp ausgesprochen.

Aber auch der sogenannte Freizeitsport, also Mitglieder, die sich einfach nur bewegen wollen, fand immer mehr Zuspruch und z. B. bei den GymnastikGruppen der Frauen ging es teilweise beängstigend eng zu in der Kleinen Schwarzbachhalle. Doch auch hier wurden immer wieder Mittel und Wege gesucht und gefunden, um einen einigermaßen reibungslosen Trainings- und Übungsablauf garantieren zu können.

Nur ein Jahr nach der Fertigstellung der Schwarzbachhallen feierten wir unser 90jähriges Jubiläum, zwar kein offizielles, doch die Resonanz der hiesigen Bevölkerung bei den einzelnen Veranstaltungen gab den Verantwortlichen des Vereines recht, dieses Datum nicht einfach sang- und klanglos zu übergehen. Gleichzeitig gab es uns Ansporn und Verpflichtung, die Vorbereitungen für den diesjährigen 100. Geburtstag der TuS entsprechend der Bedeutung des Vereines für unsere Gemeinde zu feiern.

In diese Zeit fielen auch sehr wichtige Entscheidungen im politischen Bereich, zu denen der Verein eine eindeutige Stellung beziehen musste. Gemeint ist die Gebietsreform und hier das Bestreben der damals Verantwortlichen in Wiesbaden, unsere Gemeinde nach Hofheim einzugemeinden. Dem eindeutigen Willen der Bürgerschaft war es zu verdanken, dass wir selbständig blieben und damit unsere vorbildliche Infrastruktur weiter entwickeln konnten. Vor allen Dingen wären die Vereine, die Hallensport betreiben, bei einer Eingemeindung nach Hofheim sehr benachteiligt worden. Man kann sich, ohne voreingenommen zu sein, vorstellen, wie die Verteilung der Übungs- und Spielzeiten vorgenommen worden wäre, wenn die Verantwortlichen der heutigen Kreisstadt, damals ohne eigene Sporthalle, diese verteilt hätten.

Die Bemühungen aller Verantwortlichen in Kriftel, an der Spitze Bürgermeister Hans Werner Börs, bewahrte unsere Heimatgemeinde Kriftel vor einer Eingemeindung nach Hofheim mit allen negativen Konsequenzen. Noch heute sind dem Chronisten die enttäuschten Gesichter mancher Politiker von Hofheim im Landtagsgebäude in Wiesbaden in guter Erinnerung, als bekanntgegeben wurde:
»Die Gemeinde Kriftel bleibt selbständig«.


Der stürmische Mitgliederzuwachs nach der Einweihung der Schwarzbachhallen wurde nach einigen Jahren gestoppt und wir verzeichneten einen stetigen langsamen Mitgliederzuwachs wie in den früheren Jahren. Als Hauptgrund konnte man die bereits früher bekannten Schwierigkeiten im Bereich der Übungsmöglichkeiten erkennen. Viele Gruppen waren hoffnungslos überfordert mit der Betreuung der aktiven Mitglieder. Hier ist besonders der Jugendbereich zu nennen, wo wir wieder einmal wegen der wenigen Übungszeiten viele Kinder, die Sport treiben wollten, nach Hause schicken mussten. Aber auch bei den zwischenzeitlich immer größer und aktiver werdenden Gymnastikgruppen der Frauen mussten wir vorübergehend einen Aufnahmestopp verhängen.

Dieses über viele Jahre hinweg immer wieder im Mittelpunkt aller Diskussionen des Vorstandes und in den Abteilungen stehende Problem konnte aber schließlich überwunden werden, da uns bekannt war, dass die Gemeinde Kriftel sich an der Finanzierung der Sporthalle der Weingartenschule beteiligen sollte. Damit konnte zwischen dem Schulträger, dem Landkreis Main Taunus und der Gemeinde Kriftel vertraglich die Nutzung durch die Vereine festgelegt werden. Das Wissen um diese Möglichkeiten der Nutzung auch für unseren Verein ließ uns die schweren Übergangsschwierigkeiten bald nach der Einweihung dieser Sporthalle vergessen. Heute haben alle Gruppen ihr eigenes Domizil und durch die guten Übungsmöglichkeiten optimale Voraussetzungen für die Ausübung ihres Sportes.

Ein Bericht über das langjährige Vereinsgeschehen, das verständlicherweise nur alle Themen, Begebenheiten und Probleme kurz streifen kann, sollte aber doch neben der chronologischen Abhandlung abschließend auch einige wichtige Fragen behandeln. Die möchte der Chronist ohne Rangordnung niederschreiben.

Neben vielen sportlichen Aktivitäten in allen Abteilungen des Vereines sollen die traditionellen geselligen Veranstaltungen hier nicht unerwähnt bleiben.

Seit vielen Jahren gehört der TuS-Maskenball zu einem festen Bestandteil unseres Jahresprogrammes. Die anfänglichen Investitionen an neuen Ideen bezüglich Dekoration, Kapellen und Gruppen haben eindeutig zu den heutigen Erfolgen beigetragen.

Die früheren Familienabende der TuS fanden nicht mehr die Resonanz, wie es der Vorstand erwartete. Auch hier wurde mit unserem nun schon traditionellen »Winterball« in den ersten Januartagen des neuen Jahres eine neue Idee geboren. Heute ist dieser Ball ebenfalls fester Bestandteil im Vereinsgeschehen.


Neben dem guten Niveau der gesamten Veranstaltung in jeder Beziehung, ob Publikum, Dekoration, Kapellen, Programm u. dgl., gibt dieser alljährliche festliche Winterball einen würdigen Rahmen für die Ehrung langjähriger und verdienter Mitglieder. Das wollen wir auch in Zukunft beibehalten als eine Würdigung der verdienstvollen Mitglieder und Ansporn für unsere Jugend, diesen Beispielen nachzueifern.

Jedem Leser dieser Zeilen, der in der Gemeinde Kriftel nicht so vertraut ist oder von auswärts kommt, dürfte bei genauer Beurteilung der vorstehenden Ausführungen aufgefallen sein, dass immer wieder Berührungspunkte mit den Gemeindekörperschaften aufgezeigt wurden. Wie wichtig eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde war und ist, haben unser Verein und die seit vielen Jahren Verantwortlichen erkannt. Selbstverständlich war man manchmal auch verschiedener Meinung, aber es wurde immer im beiderseitigen Interesse eine zufriedenstellende Lösung gesucht und gefunden. Die Gemeindekörperschaften haben in ihrer fortschrittlichen Einstellung erkannt, dass die Vereine ein wichtiger Faktor in der Bewältigung öffentlicher Aufgaben sind. Die Betreuung, besonders der Kinder und Jugendlichen, ist in Kriftel vorbildlich und alle Vereine mit Kinderabteilungen profitieren von den vorbildlichen Einrichtungen in der Gemeinde Kriftel. Als Gegenleistung erweisen wir der hiesigen Öffentlichkeit einen wertvollen Dienst dadurch, dass wir die Kinder von den Straßen haben und neben dem Elternhaus und der Schule einen weiteren Bezugspunkt schaffen, der in der Praxis oft noch unterbewertet wird. Wir wissen aus langjährigen Erfahrungen, dass die von uns betreuten Kinder neben der sportlichen Betätigung auch Dinge lernen, die nur aus einer Gruppe gleichgesinnter Menschen kommen können. Wir meinen damit Kameradschaft und Einfügung in eine Gruppe.

Deshalb ist es uns ein ehrliches Anliegen, den Gemeindekörperschaften auch an dieser Stelle recht herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit zu sagen. Verbinden möchten wir diesen Dank mit der Bitte, auch zukünftig die Bemühungen um eine beiderseits zufriedenstellende Zusammenarbeit fortzusetzen.


Weiterhin ist es nicht unwesentlich, eine Feststellung in diesem Bericht aus dem Vereinsgeschehen der Turn- und Sportgemeinde Kriftel für die vergangenen Jahre herauszustellen. Der Schreiber dieser Chronik ist seit 35 Jahren im Verein aktiv und davon viele Jahre in verantwortlicher Funktion. Ein harmonischer Verlauf der Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen ist für uns bereits eine Selbstverständlichkeit, die nicht oft genug hervorgehoben werden sollte. Selbstverständlich gab es bei uns auch mal unterschiedliche Meinungen, wo gibt es die bei unterschiedlichen Interessenlagen nicht, aber zum Streit oder gar persönlichem Hader kam es erfreulicherweise nie. Vielleicht ist das auch ein Grund unserer guten Entwicklung im Verein. Wenn man in diesem Zusammenhang auch noch bedenkt, dass alle Funktionen ehrenamtlich ausgeübt werden, dann ist diese Anmerkung der vorbildlichen Zusammenarbeit noch höher zu bewerten. Mit einem herzlichen Dank an alle Vorstandsmitglieder, Übungsleiter und sonstigen Helfer verbinde ich den Wunsch und die Bitte, im Interesse des Vereines und seiner Mitglieder auch in den kommenden Jahren gut zusammenzuarbeiten.

Dank gilt auch den Mitgliedern, die uns über viele Jahre nach ihrer aktiven Zeit die Treue gehalten haben.

Letzte Betrachtung in dieser Abhandlung aus dem Vereinsleben unserer 100jährigen Turn- und Sportgemeinde Kriftel sollte eine Bitte an die Leser dieser Festschrift sein. Selbstverständlich kann eine Vereinschronik nicht alles beinhalten oder alle Personen nennen, die im Verein z.T wichtige Funktionen inne hatten. Haben Sie bitte Verständnis, dass wir nur wichtige und für den Verein markante Themen und Geschehnisse herausstellen konnten. Danken möchten wir allen Mitgliedern, von der ersten Zeit der Neugründung des Vereines bis zum heutigen Jubiläum, die sich um den Verein und deren Mitglieder verdient gemacht haben.

Mögen die vielen Veranstaltungen zum 100jährigen Bestehen der Turn- und Sportgemeinde Kriftel auch alte Erinnerungen wachrufen und den jungen Mitgliedern, oder solchen die es noch werden wollen, Ansporn zu neuen Leistungen geben.

Hinweis: Diese Vereinsgeschichte ist aus der TuS-Festschrift zum 100. Jubiläum von 1984 entnommen.

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